Anforderungen für ein EUROLTA Zertifikat
Sprachliche Anforderungen
Der Kurs richtet sich an Sprachlehrer aller Fremdsprachen. Die Kontaktsprache im Kurs ist durchgehend Deutsch. Damit Kursteilnehmer möglichst viel aus dem Training mitnehmen und bestmöglich in die Seminare eingebunden werden können, sollten sie über Deutschkenntnisse auf einer Niveaustufe von mindestens B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen verfügen.
Zeitlicher Aufwand
Der Kursumfang ist auf insgesamt sieben bis acht Wochenenden angelegt und in zwei Teile aufgeteilt: den Basiskurs und den Aufbaukurs. Alle Wochenenden können unabhängig voneinander gebucht werden. Die Reihenfolge der Module muss jedoch erhalten bleiben.
Fremdsprachenlehrer mit Unterrichtserfahrung können auch nur den Aufbaukurs belegen, wobei das EUROLTA-Zentrum entscheidet, ob der jeweilige Lehrer die entsprechenden Voraussetzungen dafür erfüllt.
- Zulassungsportfolio zur Aufbauphase für Quereinsteiger:
Nachweis Unterrichtserfahrung und EUROLTA Standards,
90 min. Unterrichtsplanung.
Da der Kurs immer nur ein Wochenende (Samstag und Sonntag) pro Monat umfasst, sollten die Teilnehmer dafür sorgen, dass sie an allen Wochenendseminaren teilnehmen können. Die Kurszeiten sind jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr.
Abschlussbewertung
Um ein Zertifikat zu erhalten, muss ein Portfolio erstellt werden, dessen Inhalt die Grundlage für die Abschlussbewertung der Teilnehmer bildet. Das Portfolio beinhaltet schriftliche Arbeiten zu Themen wie Spracharbeit, Interkulturelles Lernen, Spracherwerbsprozesse, Unterrichtsplanung und Kursevaluation sowie das Protokoll einer Unterrichtshospitation.
Es wird von internen Assessoren bewertet. Es ist sicher von Vorteil, wenn Sie über Kenntnisse in Textverarbeitungsprogrammen verfügen, sie sind jedoch keine unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs. Das Portfolio muss in deutscher Sprache angefertigt werden.
Ein Teil der Arbeitsaufträge ist der Unterrichtshospitation gewidmet. Dabei werden – zum Teil in kombinierter Form – Lernerbeobachtungen, Lehrerhospitationen und kriteriengeleitete Selbstreflexionen durchgeführt.
Außerdem muss eine beobachtete und vom Kurstrainer bewertete 90-minütige Unterrichtseinheit gehalten werden. Die Aufzeichnungen und Unterlagen dieser Unterrichtsstunde sind Bestandteil des Portfolios und gelten als Beleg für die Kategorien "Selbsteinschätzung" und "Entwicklungsfortschritt".
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